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Wiki Pferd, Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie unter FAQ

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Durch die Massage, Vibration und Entspannung regt die Verwendung der Rückenmuskulatur die Blutzirkulation ohne jeglichen Zwang an. Dies führt zur notwendigen Sauerstoffversorgung und zur Entsorgung von Abfallprodukten. Nur bei optimaler Pflege kann der Muskel neue Muskelfasern bilden und sichtbar an Größe zunehmen. Dieser Wechsel der Massageformen hat, was sich in den umfangreichen Tests sehr deutlich gezeigt hat, einen wichtigen Synergieeffekt ergeben.

Das Pferd findet es trotzdem schön und entspannt. Verwenden Sie das Warm-Up beim Putzen, um den Rücken schön locker zu machen. Kein Festmachen beim aufsitzen, sondern ein schon unverkrampfter und arbeitenden Pferderücken während der Lösungsphase.

Es kann jeden Tag benutzt werden, zum Beispiel vor dem Reiten und / oder nach dem Reiten, aber auch während einer (Verletzungs-) Pause ist es sehr schön, die Rückenmuskulatur in Form zu halten.

Eine abwechslungsreiche Druck- / Massagephase mit einer Entspannungsphase. Der Druck kann reguliert werden. Die Luftkissen in die Gamaschen können ebenfalls flexibel eingestellt und wahlweise neben den Sehnen oder auch dem Fesselkopf befestigt werden. Vor den Luftpolstern kann ein Kühlkissen eingelegt und mittels Kletttasche fixiert werden.

Die Kompression trägt wesentlich zu einer Reduktion der Durchblutung bei. Durch den äußeren Druck wird auf mechanischem Wege der Flüssigkeitsstrom in das Gewebe reduziert und ein Anschwellen verhindert. Gleichzeitig wird der Lymphabfluss sowohl durch moderate Kühlung als auch gleichzeitige Streichmassage gefördert.

Bei Schwellungen und Reizungen hilft die Anwendung von Kälte, in besonderen Fällen auch im Wechsel mit Wärme am besten. Die gezielte Anwendung von Kälte und Wärme in Verbindung mit Kompression spielt daher in der veterinärmedizinischen Behandlung auch eine wichtige Rolle.

Wirkung der apparativen Lymphdrainage, Entstauungstherapie (KPE):  Durch die pulsierende Kompression in Verbindung mit dem von unten nach oben wirkenden Druck, wird ein „Sog-Effekt" erzeugt, wodurch Ödeme und Schwellungen deutlich schneller abklingen als bei einer durchgehend unveränderten Druckbeaufschlagung. Bei einer konstanten Druckbeaufschlagung wird die Lymphe nicht abgeführt, sondern nur seitlich verlagert. Im Gegensatz zum Menschen ist beim Pferd das Unterhautfettgewebe der Extremitäten besonders dünn. Dadurch liegen beim Pferd nicht nur die oberflächlich verlaufenden Strombahnen, sondern auch die tief verlaufenden haut- und behandlungsnah. Durch den sanft von unten nach oben pulsierenden Druck wird der Abtransport der Lymphe zu den regionalen Lymphknoten gefördert. 

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